„Genieße jede Dampferfahrt, als ob es die letzte wäre. Denn Du weißt nie, wie oft Du dies noch erleben kannst.“

Diesen Satz hatte ich schon öfters von meinem Schweizer Dampferfreund gehört und ich wollte ihn lange Zeit nicht wahrhaben. Denn dass ausgerechnet die Sächsische Dampfschiffahrt einmal vor dem Aus stehen könnte…?

Aber mein Freund hatte eben schon so einige Erfahrungen mehr als ich gesammelt. Die Außerdienststellung des geliebten Raddampfers „Wilhelm Tell“ etwa, der jetzt in Luzern als Restaurantschiff dient. Verbunden aber auch mit der Gründung der Vereinigung der Dampferfreunde, die zum Beispiel den Dampfer „Schiller“ von Ort zu Ort über den Vierwaldstätter See entsandte, um bei der Bevölkerung Geld zu sammeln, damit die übrigen Dampfschiffe „überleben“. Auch was auf dem Genfer See an historischen Schätzen auf der Kippe stand, habe ich zuerst von ihm erfahren. Bis hin zu den beeindruckenden Aktivitäten von privaten Gönnern und Anrainerkantonen, die Schritt für Schritt eine mustergültige Renovation der stolzen „Belle-epoque“-Flotte sichergestellt haben.

Dank meiner Reisen kenne ich diese wunderschönen Raddampfer in der Schweiz mittlerweile selbst aus dem Effeff. Und jede dieser Fahrten auf den Seen unseres Nachbarlandes wird auch künftig ein Erlebnis sein!

Nur: Unsere Heimat ohne Raddampfer…?

Ich bin an diesem Sonntag mit meiner Frau nach Pirna gefahren. Unser Plan für diesen Tag steht fest: Dampferfahren und Wandern sind immer wieder eine wunderbare Kombination. Wir freuen uns zunächst auf den Dampfer „Leipzig“, der seit gestern wieder von Dresden direkt in die Sächsische Schweiz fährt. Mit an Bord sind Gäste, die eigentlich schon zwei Stunden früher mit dem Dampfer „Meissen“ mitfahren wollten. Wie wir von ihnen erfahren, war dieser allerdings schon ausverkauft, so dass sie umgebucht wurden. Bei solchen Informationen lacht das Herz des Dampferfreundes. Auch zahlreiche langjährige Dampfschiff-Fans treffen wir. Eine ruhige Schifffahrt wird das nicht. Die Nachrichten um die Zukunft der „ältesten und größten Raddampferflotte der Welt“ beschäftigen die Menschen. Viele von ihnen wollen mit mir sprechen. Ich vernehme große Sorgen und Angst, mitunter auch Wut, dass es so weit gekommen ist.

Insolvenz.

Natürlich lag es nicht nur an Corona und zwei Jahren extremen Niedrigwassers, dass das Unternehmen in die Zahlungsunfähigkeit geraten ist. Ich sehe viel und reflektiere gern. Nicht nur von Berufs wegen. Schuldzuweisungen helfen uns nur meines Erachtens nicht weiter.

Bin ich selbst Betroffener? Bin ich mitverantwortlich?

Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich der Sächsischen Dampfschiffahrt seit meiner Kindheit verbunden bin. Das „Märchen der Neuzeit“, wie ich meine Frau ausgerechnet auf meinem Lieblingsdampfer „Pillnitz“ kennenlernte, es hat weithin die Runde gemacht, dazu mein erstes Buch, welches ich der Flotte und der Region gewidmet habe, meine Mitarbeit in verschiedenen Fachverlagen und Vereinigungen bis hin zur Einbindung in meine berufliche Tätigkeit und der Organisation von Dampfschifffahrten, wie etwa einer exklusiven Zwei-Tages-Reise ins böhmische Litomerice im kommenden Jahr.

Und ich bin auch Mitgesellschafter der Kommanditgesellschaft. Vor Jahren habe ich etwas Geld zusammengespart, um mich hieran beteiligen zu können. Ich wollte Teil der Gesellschaft sein, mich im Rahmen meiner Möglichkeiten einbringen, um diese einzigartigen Dampfer zu erhalten, und natürlich habe ich mich auch gefreut, als es Gewinne zu verteilen gab. Das ist schon zehn Jahre und länger her. Egal. Mir blieb immer mein Herzblut, mir war als eher kleinerer Kommanditist auch keine Zusatzrente in Aussicht gestellt worden und übrigens bin ich auch kein Machtmensch. Aber: Ich bin ein Macher, ich will etwas bewegen, aus ganzem Herzen, gern mit Gleichgesinnten und um vielen Menschen eine Freude zu bereiten. Wer dies nachempfinden kann, weiß, wie sehr die Dampfer zum Lebensglück beitragen können.

Meine Frau und ich spüren es auch an diesem Tag wieder. Neben den Gesprächen mit Freunden und Weggefährten vernehmen wir immer wieder den sonoren Ton der Dampfpfeife. Kaum eine Stelle, an der der Schiffsführer nicht irgendeinen Bekannten grüßen mag und auch mir kommt es längst so vor, dass jeder Elbkilometer mir irgendeine Geschichte aus unzähligen Dampfschifffahrten erzählt. Einmal winken wir dem freundlichen älteren Herrn, der einst die Radkastenspiegel der Dresdener Dampfer bemalte. Später sind es die langjährigen Fahrscheinverkäufer in Stadt Wehlen, über deren Wiedersehen wir uns freuen.

Nachdem wir hier abgestiegen und mit bezaubernden Ausblicken in Richtung Bastei bis zum Kurort Rathen gewandert sind, freuen wir uns, vom Ufer aus unseren „Kennenlerndampfer“ – Sie wissen schon, die „Pillnitz“ – und die aus Königstein zurückkehrende „Leipzig“ zu beobachten. Immer wieder winken auch andere Menschen den Schiffen zu, gerade für die Kinder ist es jedes Mal ein Erlebnis. Das macht Hoffnung, dass es auch in Zukunft an Fahrgästen nicht mangeln wird.

Ob wir diesen Punkt erreichen können, hierzu werden in den nächsten Wochen die Weichen gestellt werden. Was mir persönlich am Herzen liegt, sind tragfähige Lösungen für eine langfristige Zukunft unserer geliebten Schiffe, die Bewahrung und der Betrieb von sächsischem Kulturgut und nicht zuletzt die Verantwortung für den Tourismus im oberen Elbtal. Dass die Sächsische Dampfschiffahrt – unter normalen Rahmenbedingungen – rentabel betrieben werden kann, hieran habe ich überhaupt keinen Zweifel. Denn wir fahren mit historischen Schätzen durch eine einmalig schöne Landschaft, in die Jahr für Jahr immer mehr Touristen strömen, und wir haben so viele Einheimische, die ihre Flotte lieben.

In den Gesprächen, die ich seit Wochen führe, vernehme ich deshalb auch immer wieder die Frage, was man tun könne, um die Dampfer zu retten. Zunächst einmal natürlich mitfahren. Und was es sonst an Ideen von mir und gleichgesinnten Menschen gibt, dazu wird es bald schon konkrete Aussagen geben.

An diesem Nachmittag gönne ich mir erst einmal den Gänsehautmoment, den ich immer und immer wieder genieße: Schon von Weitem sehe ich, mit meiner Frau am Anleger in Rathen stehend, den Schornstein des Dampfers, diesmal haben wir uns für die Rückfahrt nach Pirna das Schwesterschiff unserer geliebten „Pillnitz“, die „Meissen“, ausgesucht. Ein Ritual fehlt diesmal, das Pfeifen am Elbkilometer 21, mit dem das Schiff sich gewöhnlich bei der Rathener Gierseilfähre anmeldet. Aber als die Schaufelräder des Dampfers kurz vor der Station von „Langsam Voraus“ auf „Voll Zurück“ drehen, da ist er wieder, der Schauer über meinem Rücken und – wenn ich mich nicht täusche – auch eine Träne, die ich gerade verdrücke…

Denn dass ich diese Augenblicke mit unzähligen weiteren Menschen nicht mehr erleben soll, das kann, das will ich mir nicht vorstellen.

„Genieße jede Dampferfahrt, als ob es die letzte wäre. Denn Du weißt nie, wie oft Du dies noch erleben kannst.“

Diesen Satz hatte ich schon öfters von meinem Schweizer Dampferfreund gehört und ich wollte ihn lange Zeit nicht wahrhaben. Denn dass ausgerechnet die Sächsische Dampfschiffahrt einmal vor dem Aus stehen könnte…?

Aber mein Freund hatte eben schon so einige Erfahrungen mehr als ich gesammelt. Die Außerdienststellung des geliebten Raddampfers „Wilhelm Tell“ etwa, der jetzt in Luzern als Restaurantschiff dient. Verbunden aber auch mit der Gründung der Vereinigung der Dampferfreunde, die zum Beispiel den Dampfer „Schiller“ von Ort zu Ort über den Vierwaldstätter See entsandte, um bei der Bevölkerung Geld zu sammeln, damit die übrigen Dampfschiffe „überleben“. Auch was auf dem Genfer See an historischen Schätzen auf der Kippe stand, habe ich zuerst von ihm erfahren. Bis hin zu den beeindruckenden Aktivitäten von privaten Gönnern und Anrainerkantonen, die Schritt für Schritt eine mustergültige Renovation der stolzen „Belle-epoque“-Flotte sichergestellt haben.

Dank meiner Reisen kenne ich diese wunderschönen Raddampfer in der Schweiz mittlerweile selbst aus dem Effeff. Und jede dieser Fahrten auf den Seen unseres Nachbarlandes wird auch künftig ein Erlebnis sein!

Nur: Unsere Heimat ohne Raddampfer…?

Ich bin an diesem Sonntag mit meiner Frau nach Pirna gefahren. Unser Plan für diesen Tag steht fest: Dampferfahren und Wandern sind immer wieder eine wunderbare Kombination. Wir freuen uns zunächst auf den Dampfer „Leipzig“, der seit gestern wieder von Dresden direkt in die Sächsische Schweiz fährt. Mit an Bord sind Gäste, die eigentlich schon zwei Stunden früher mit dem Dampfer „Meissen“ mitfahren wollten. Wie wir von ihnen erfahren, war dieser allerdings schon ausverkauft, so dass sie umgebucht wurden. Bei solchen Informationen lacht das Herz des Dampferfreundes. Auch zahlreiche langjährige Dampfschiff-Fans treffen wir. Eine ruhige Schifffahrt wird das nicht. Die Nachrichten um die Zukunft der „ältesten und größten Raddampferflotte der Welt“ beschäftigen die Menschen. Viele von ihnen wollen mit mir sprechen. Ich vernehme große Sorgen und Angst, mitunter auch Wut, dass es so weit gekommen ist.

Insolvenz.

Natürlich lag es nicht nur an Corona und zwei Jahren extremen Niedrigwassers, dass das Unternehmen in die Zahlungsunfähigkeit geraten ist. Ich sehe viel und reflektiere gern. Nicht nur von Berufs wegen. Schuldzuweisungen helfen uns nur meines Erachtens nicht weiter.

Bin ich selbst Betroffener? Bin ich mitverantwortlich?

Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich der Sächsischen Dampfschiffahrt seit meiner Kindheit verbunden bin. Das „Märchen der Neuzeit“, wie ich meine Frau ausgerechnet auf meinem Lieblingsdampfer „Pillnitz“ kennenlernte, es hat weithin die Runde gemacht, dazu mein erstes Buch, welches ich der Flotte und der Region gewidmet habe, meine Mitarbeit in verschiedenen Fachverlagen und Vereinigungen bis hin zur Einbindung in meine berufliche Tätigkeit und der Organisation von Dampfschifffahrten, wie etwa einer exklusiven Zwei-Tages-Reise ins böhmische Litomerice im kommenden Jahr.

Und ich bin auch Mitgesellschafter der Kommanditgesellschaft. Vor Jahren habe ich etwas Geld zusammengespart, um mich hieran beteiligen zu können. Ich wollte Teil der Gesellschaft sein, mich im Rahmen meiner Möglichkeiten einbringen, um diese einzigartigen Dampfer zu erhalten, und natürlich habe ich mich auch gefreut, als es Gewinne zu verteilen gab. Das ist schon zehn Jahre und länger her. Egal. Mir blieb immer mein Herzblut, mir war als eher kleinerer Kommanditist auch keine Zusatzrente in Aussicht gestellt worden und übrigens bin ich auch kein Machtmensch. Aber: Ich bin ein Macher, ich will etwas bewegen, aus ganzem Herzen, gern mit Gleichgesinnten und um vielen Menschen eine Freude zu bereiten. Wer dies nachempfinden kann, weiß, wie sehr die Dampfer zum Lebensglück beitragen können.

Meine Frau und ich spüren es auch an diesem Tag wieder. Neben den Gesprächen mit Freunden und Weggefährten vernehmen wir immer wieder den sonoren Ton der Dampfpfeife. Kaum eine Stelle, an der der Schiffsführer nicht irgendeinen Bekannten grüßen mag und auch mir kommt es längst so vor, dass jeder Elbkilometer mir irgendeine Geschichte aus unzähligen Dampfschifffahrten erzählt. Einmal winken wir dem freundlichen älteren Herrn, der einst die Radkastenspiegel der Dresdener Dampfer bemalte. Später sind es die langjährigen Fahrscheinverkäufer in Stadt Wehlen, über deren Wiedersehen wir uns freuen.

Nachdem wir hier abgestiegen und mit bezaubernden Ausblicken in Richtung Bastei bis zum Kurort Rathen gewandert sind, freuen wir uns, vom Ufer aus unseren „Kennenlerndampfer“ – Sie wissen schon, die „Pillnitz“ – und die aus Königstein zurückkehrende „Leipzig“ zu beobachten. Immer wieder winken auch andere Menschen den Schiffen zu, gerade für die Kinder ist es jedes Mal ein Erlebnis. Das macht Hoffnung, dass es auch in Zukunft an Fahrgästen nicht mangeln wird.

Ob wir diesen Punkt erreichen können, hierzu werden in den nächsten Wochen die Weichen gestellt werden. Was mir persönlich am Herzen liegt, sind tragfähige Lösungen für eine langfristige Zukunft unserer geliebten Schiffe, die Bewahrung und der Betrieb von sächsischem Kulturgut und nicht zuletzt die Verantwortung für den Tourismus im oberen Elbtal. Dass die Sächsische Dampfschiffahrt – unter normalen Rahmenbedingungen – rentabel betrieben werden kann, hieran habe ich überhaupt keinen Zweifel. Denn wir fahren mit historischen Schätzen durch eine einmalig schöne Landschaft, in die Jahr für Jahr immer mehr Touristen strömen, und wir haben so viele Einheimische, die ihre Flotte lieben.

In den Gesprächen, die ich seit Wochen führe, vernehme ich deshalb auch immer wieder die Frage, was man tun könne, um die Dampfer zu retten. Zunächst einmal natürlich mitfahren. Und was es sonst an Ideen von mir und gleichgesinnten Menschen gibt, dazu wird es bald schon konkrete Aussagen geben.

An diesem Nachmittag gönne ich mir erst einmal den Gänsehautmoment, den ich immer und immer wieder genieße: Schon von Weitem sehe ich, mit meiner Frau am Anleger in Rathen stehend, den Schornstein des Dampfers, diesmal haben wir uns für die Rückfahrt nach Pirna das Schwesterschiff unserer geliebten „Pillnitz“, die „Meissen“, ausgesucht. Ein Ritual fehlt diesmal, das Pfeifen am Elbkilometer 21, mit dem das Schiff sich gewöhnlich bei der Rathener Gierseilfähre anmeldet. Aber als die Schaufelräder des Dampfers kurz vor der Station von „Langsam Voraus“ auf „Voll Zurück“ drehen, da ist er wieder, der Schauer über meinem Rücken und – wenn ich mich nicht täusche – auch eine Träne, die ich gerade verdrücke…

Denn dass ich diese Augenblicke mit unzähligen weiteren Menschen nicht mehr erleben soll, das kann, das will ich mir nicht vorstellen.

„Genieße jede Dampferfahrt, als ob es die letzte wäre. Denn Du weißt nie, wie oft Du dies noch erleben kannst.“

Diesen Satz hatte ich schon öfters von meinem Schweizer Dampferfreund gehört und ich wollte ihn lange Zeit nicht wahrhaben. Denn dass ausgerechnet die Sächsische Dampfschiffahrt einmal vor dem Aus stehen könnte…?

Aber mein Freund hatte eben schon so einige Erfahrungen mehr als ich gesammelt. Die Außerdienststellung des geliebten Raddampfers „Wilhelm Tell“ etwa, der jetzt in Luzern als Restaurantschiff dient. Verbunden aber auch mit der Gründung der Vereinigung der Dampferfreunde, die zum Beispiel den Dampfer „Schiller“ von Ort zu Ort über den Vierwaldstätter See entsandte, um bei der Bevölkerung Geld zu sammeln, damit die übrigen Dampfschiffe „überleben“. Auch was auf dem Genfer See an historischen Schätzen auf der Kippe stand, habe ich zuerst von ihm erfahren. Bis hin zu den beeindruckenden Aktivitäten von privaten Gönnern und Anrainerkantonen, die Schritt für Schritt eine mustergültige Renovation der stolzen „Belle-epoque“-Flotte sichergestellt haben.

Dank meiner Reisen kenne ich diese wunderschönen Raddampfer in der Schweiz mittlerweile selbst aus dem Effeff. Und jede dieser Fahrten auf den Seen unseres Nachbarlandes wird auch künftig ein Erlebnis sein!

Nur: Unsere Heimat ohne Raddampfer…?

Ich bin an diesem Sonntag mit meiner Frau nach Pirna gefahren. Unser Plan für diesen Tag steht fest: Dampferfahren und Wandern sind immer wieder eine wunderbare Kombination. Wir freuen uns zunächst auf den Dampfer „Leipzig“, der seit gestern wieder von Dresden direkt in die Sächsische Schweiz fährt. Mit an Bord sind Gäste, die eigentlich schon zwei Stunden früher mit dem Dampfer „Meissen“ mitfahren wollten. Wie wir von ihnen erfahren, war dieser allerdings schon ausverkauft, so dass sie umgebucht wurden. Bei solchen Informationen lacht das Herz des Dampferfreundes. Auch zahlreiche langjährige Dampfschiff-Fans treffen wir. Eine ruhige Schifffahrt wird das nicht. Die Nachrichten um die Zukunft der „ältesten und größten Raddampferflotte der Welt“ beschäftigen die Menschen. Viele von ihnen wollen mit mir sprechen. Ich vernehme große Sorgen und Angst, mitunter auch Wut, dass es so weit gekommen ist.

Insolvenz.

Natürlich lag es nicht nur an Corona und zwei Jahren extremen Niedrigwassers, dass das Unternehmen in die Zahlungsunfähigkeit geraten ist. Ich sehe viel und reflektiere gern. Nicht nur von Berufs wegen. Schuldzuweisungen helfen uns nur meines Erachtens nicht weiter.

Bin ich selbst Betroffener? Bin ich mitverantwortlich?

Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich der Sächsischen Dampfschiffahrt seit meiner Kindheit verbunden bin. Das „Märchen der Neuzeit“, wie ich meine Frau ausgerechnet auf meinem Lieblingsdampfer „Pillnitz“ kennenlernte, es hat weithin die Runde gemacht, dazu mein erstes Buch, welches ich der Flotte und der Region gewidmet habe, meine Mitarbeit in verschiedenen Fachverlagen und Vereinigungen bis hin zur Einbindung in meine berufliche Tätigkeit und der Organisation von Dampfschifffahrten, wie etwa einer exklusiven Zwei-Tages-Reise ins böhmische Litomerice im kommenden Jahr.

Und ich bin auch Mitgesellschafter der Kommanditgesellschaft. Vor Jahren habe ich etwas Geld zusammengespart, um mich hieran beteiligen zu können. Ich wollte Teil der Gesellschaft sein, mich im Rahmen meiner Möglichkeiten einbringen, um diese einzigartigen Dampfer zu erhalten, und natürlich habe ich mich auch gefreut, als es Gewinne zu verteilen gab. Das ist schon zehn Jahre und länger her. Egal. Mir blieb immer mein Herzblut, mir war als eher kleinerer Kommanditist auch keine Zusatzrente in Aussicht gestellt worden und übrigens bin ich auch kein Machtmensch. Aber: Ich bin ein Macher, ich will etwas bewegen, aus ganzem Herzen, gern mit Gleichgesinnten und um vielen Menschen eine Freude zu bereiten. Wer dies nachempfinden kann, weiß, wie sehr die Dampfer zum Lebensglück beitragen können.

Meine Frau und ich spüren es auch an diesem Tag wieder. Neben den Gesprächen mit Freunden und Weggefährten vernehmen wir immer wieder den sonoren Ton der Dampfpfeife. Kaum eine Stelle, an der der Schiffsführer nicht irgendeinen Bekannten grüßen mag und auch mir kommt es längst so vor, dass jeder Elbkilometer mir irgendeine Geschichte aus unzähligen Dampfschifffahrten erzählt. Einmal winken wir dem freundlichen älteren Herrn, der einst die Radkastenspiegel der Dresdener Dampfer bemalte. Später sind es die langjährigen Fahrscheinverkäufer in Stadt Wehlen, über deren Wiedersehen wir uns freuen.

Nachdem wir hier abgestiegen und mit bezaubernden Ausblicken in Richtung Bastei bis zum Kurort Rathen gewandert sind, freuen wir uns, vom Ufer aus unseren „Kennenlerndampfer“ – Sie wissen schon, die „Pillnitz“ – und die aus Königstein zurückkehrende „Leipzig“ zu beobachten. Immer wieder winken auch andere Menschen den Schiffen zu, gerade für die Kinder ist es jedes Mal ein Erlebnis. Das macht Hoffnung, dass es auch in Zukunft an Fahrgästen nicht mangeln wird.

Ob wir diesen Punkt erreichen können, hierzu werden in den nächsten Wochen die Weichen gestellt werden. Was mir persönlich am Herzen liegt, sind tragfähige Lösungen für eine langfristige Zukunft unserer geliebten Schiffe, die Bewahrung und der Betrieb von sächsischem Kulturgut und nicht zuletzt die Verantwortung für den Tourismus im oberen Elbtal. Dass die Sächsische Dampfschiffahrt – unter normalen Rahmenbedingungen – rentabel betrieben werden kann, hieran habe ich überhaupt keinen Zweifel. Denn wir fahren mit historischen Schätzen durch eine einmalig schöne Landschaft, in die Jahr für Jahr immer mehr Touristen strömen, und wir haben so viele Einheimische, die ihre Flotte lieben.

In den Gesprächen, die ich seit Wochen führe, vernehme ich deshalb auch immer wieder die Frage, was man tun könne, um die Dampfer zu retten. Zunächst einmal natürlich mitfahren. Und was es sonst an Ideen von mir und gleichgesinnten Menschen gibt, dazu wird es bald schon konkrete Aussagen geben.

An diesem Nachmittag gönne ich mir erst einmal den Gänsehautmoment, den ich immer und immer wieder genieße: Schon von Weitem sehe ich, mit meiner Frau am Anleger in Rathen stehend, den Schornstein des Dampfers, diesmal haben wir uns für die Rückfahrt nach Pirna das Schwesterschiff unserer geliebten „Pillnitz“, die „Meissen“, ausgesucht. Ein Ritual fehlt diesmal, das Pfeifen am Elbkilometer 21, mit dem das Schiff sich gewöhnlich bei der Rathener Gierseilfähre anmeldet. Aber als die Schaufelräder des Dampfers kurz vor der Station von „Langsam Voraus“ auf „Voll Zurück“ drehen, da ist er wieder, der Schauer über meinem Rücken und – wenn ich mich nicht täusche – auch eine Träne, die ich gerade verdrücke…

Denn dass ich diese Augenblicke mit unzähligen weiteren Menschen nicht mehr erleben soll, das kann, das will ich mir nicht vorstellen.

„Genieße jede Dampferfahrt, als ob es die letzte wäre. Denn Du weißt nie, wie oft Du dies noch erleben kannst.“

Diesen Satz hatte ich schon öfters von meinem Schweizer Dampferfreund gehört und ich wollte ihn lange Zeit nicht wahrhaben. Denn dass ausgerechnet die Sächsische Dampfschiffahrt einmal vor dem Aus stehen könnte…?

Aber mein Freund hatte eben schon so einige Erfahrungen mehr als ich gesammelt. Die Außerdienststellung des geliebten Raddampfers „Wilhelm Tell“ etwa, der jetzt in Luzern als Restaurantschiff dient. Verbunden aber auch mit der Gründung der Vereinigung der Dampferfreunde, die zum Beispiel den Dampfer „Schiller“ von Ort zu Ort über den Vierwaldstätter See entsandte, um bei der Bevölkerung Geld zu sammeln, damit die übrigen Dampfschiffe „überleben“. Auch was auf dem Genfer See an historischen Schätzen auf der Kippe stand, habe ich zuerst von ihm erfahren. Bis hin zu den beeindruckenden Aktivitäten von privaten Gönnern und Anrainerkantonen, die Schritt für Schritt eine mustergültige Renovation der stolzen „Belle-epoque“-Flotte sichergestellt haben.

Dank meiner Reisen kenne ich diese wunderschönen Raddampfer in der Schweiz mittlerweile selbst aus dem Effeff. Und jede dieser Fahrten auf den Seen unseres Nachbarlandes wird auch künftig ein Erlebnis sein!

Nur: Unsere Heimat ohne Raddampfer…?

Ich bin an diesem Sonntag mit meiner Frau nach Pirna gefahren. Unser Plan für diesen Tag steht fest: Dampferfahren und Wandern sind immer wieder eine wunderbare Kombination. Wir freuen uns zunächst auf den Dampfer „Leipzig“, der seit gestern wieder von Dresden direkt in die Sächsische Schweiz fährt. Mit an Bord sind Gäste, die eigentlich schon zwei Stunden früher mit dem Dampfer „Meissen“ mitfahren wollten. Wie wir von ihnen erfahren, war dieser allerdings schon ausverkauft, so dass sie umgebucht wurden. Bei solchen Informationen lacht das Herz des Dampferfreundes. Auch zahlreiche langjährige Dampfschiff-Fans treffen wir. Eine ruhige Schifffahrt wird das nicht. Die Nachrichten um die Zukunft der „ältesten und größten Raddampferflotte der Welt“ beschäftigen die Menschen. Viele von ihnen wollen mit mir sprechen. Ich vernehme große Sorgen und Angst, mitunter auch Wut, dass es so weit gekommen ist.

Insolvenz.

Natürlich lag es nicht nur an Corona und zwei Jahren extremen Niedrigwassers, dass das Unternehmen in die Zahlungsunfähigkeit geraten ist. Ich sehe viel und reflektiere gern. Nicht nur von Berufs wegen. Schuldzuweisungen helfen uns nur meines Erachtens nicht weiter.

Bin ich selbst Betroffener? Bin ich mitverantwortlich?

Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich der Sächsischen Dampfschiffahrt seit meiner Kindheit verbunden bin. Das „Märchen der Neuzeit“, wie ich meine Frau ausgerechnet auf meinem Lieblingsdampfer „Pillnitz“ kennenlernte, es hat weithin die Runde gemacht, dazu mein erstes Buch, welches ich der Flotte und der Region gewidmet habe, meine Mitarbeit in verschiedenen Fachverlagen und Vereinigungen bis hin zur Einbindung in meine berufliche Tätigkeit und der Organisation von Dampfschifffahrten, wie etwa einer exklusiven Zwei-Tages-Reise ins böhmische Litomerice im kommenden Jahr.

Und ich bin auch Mitgesellschafter der Kommanditgesellschaft. Vor Jahren habe ich etwas Geld zusammengespart, um mich hieran beteiligen zu können. Ich wollte Teil der Gesellschaft sein, mich im Rahmen meiner Möglichkeiten einbringen, um diese einzigartigen Dampfer zu erhalten, und natürlich habe ich mich auch gefreut, als es Gewinne zu verteilen gab. Das ist schon zehn Jahre und länger her. Egal. Mir blieb immer mein Herzblut, mir war als eher kleinerer Kommanditist auch keine Zusatzrente in Aussicht gestellt worden und übrigens bin ich auch kein Machtmensch. Aber: Ich bin ein Macher, ich will etwas bewegen, aus ganzem Herzen, gern mit Gleichgesinnten und um vielen Menschen eine Freude zu bereiten. Wer dies nachempfinden kann, weiß, wie sehr die Dampfer zum Lebensglück beitragen können.

Meine Frau und ich spüren es auch an diesem Tag wieder. Neben den Gesprächen mit Freunden und Weggefährten vernehmen wir immer wieder den sonoren Ton der Dampfpfeife. Kaum eine Stelle, an der der Schiffsführer nicht irgendeinen Bekannten grüßen mag und auch mir kommt es längst so vor, dass jeder Elbkilometer mir irgendeine Geschichte aus unzähligen Dampfschifffahrten erzählt. Einmal winken wir dem freundlichen älteren Herrn, der einst die Radkastenspiegel der Dresdener Dampfer bemalte. Später sind es die langjährigen Fahrscheinverkäufer in Stadt Wehlen, über deren Wiedersehen wir uns freuen.

Nachdem wir hier abgestiegen und mit bezaubernden Ausblicken in Richtung Bastei bis zum Kurort Rathen gewandert sind, freuen wir uns, vom Ufer aus unseren „Kennenlerndampfer“ – Sie wissen schon, die „Pillnitz“ – und die aus Königstein zurückkehrende „Leipzig“ zu beobachten. Immer wieder winken auch andere Menschen den Schiffen zu, gerade für die Kinder ist es jedes Mal ein Erlebnis. Das macht Hoffnung, dass es auch in Zukunft an Fahrgästen nicht mangeln wird.

Ob wir diesen Punkt erreichen können, hierzu werden in den nächsten Wochen die Weichen gestellt werden. Was mir persönlich am Herzen liegt, sind tragfähige Lösungen für eine langfristige Zukunft unserer geliebten Schiffe, die Bewahrung und der Betrieb von sächsischem Kulturgut und nicht zuletzt die Verantwortung für den Tourismus im oberen Elbtal. Dass die Sächsische Dampfschiffahrt – unter normalen Rahmenbedingungen – rentabel betrieben werden kann, hieran habe ich überhaupt keinen Zweifel. Denn wir fahren mit historischen Schätzen durch eine einmalig schöne Landschaft, in die Jahr für Jahr immer mehr Touristen strömen, und wir haben so viele Einheimische, die ihre Flotte lieben.

In den Gesprächen, die ich seit Wochen führe, vernehme ich deshalb auch immer wieder die Frage, was man tun könne, um die Dampfer zu retten. Zunächst einmal natürlich mitfahren. Und was es sonst an Ideen von mir und gleichgesinnten Menschen gibt, dazu wird es bald schon konkrete Aussagen geben.

An diesem Nachmittag gönne ich mir erst einmal den Gänsehautmoment, den ich immer und immer wieder genieße: Schon von Weitem sehe ich, mit meiner Frau am Anleger in Rathen stehend, den Schornstein des Dampfers, diesmal haben wir uns für die Rückfahrt nach Pirna das Schwesterschiff unserer geliebten „Pillnitz“, die „Meissen“, ausgesucht. Ein Ritual fehlt diesmal, das Pfeifen am Elbkilometer 21, mit dem das Schiff sich gewöhnlich bei der Rathener Gierseilfähre anmeldet. Aber als die Schaufelräder des Dampfers kurz vor der Station von „Langsam Voraus“ auf „Voll Zurück“ drehen, da ist er wieder, der Schauer über meinem Rücken und – wenn ich mich nicht täusche – auch eine Träne, die ich gerade verdrücke…

Denn dass ich diese Augenblicke mit unzähligen weiteren Menschen nicht mehr erleben soll, das kann, das will ich mir nicht vorstellen.

„Genieße jede Dampferfahrt, als ob es die letzte wäre. Denn Du weißt nie, wie oft Du dies noch erleben kannst.“

Diesen Satz hatte ich schon öfters von meinem Schweizer Dampferfreund gehört und ich wollte ihn lange Zeit nicht wahrhaben. Denn dass ausgerechnet die Sächsische Dampfschiffahrt einmal vor dem Aus stehen könnte…?

Aber mein Freund hatte eben schon so einige Erfahrungen mehr als ich gesammelt. Die Außerdienststellung des geliebten Raddampfers „Wilhelm Tell“ etwa, der jetzt in Luzern als Restaurantschiff dient. Verbunden aber auch mit der Gründung der Vereinigung der Dampferfreunde, die zum Beispiel den Dampfer „Schiller“ von Ort zu Ort über den Vierwaldstätter See entsandte, um bei der Bevölkerung Geld zu sammeln, damit die übrigen Dampfschiffe „überleben“. Auch was auf dem Genfer See an historischen Schätzen auf der Kippe stand, habe ich zuerst von ihm erfahren. Bis hin zu den beeindruckenden Aktivitäten von privaten Gönnern und Anrainerkantonen, die Schritt für Schritt eine mustergültige Renovation der stolzen „Belle-epoque“-Flotte sichergestellt haben.

Dank meiner Reisen kenne ich diese wunderschönen Raddampfer in der Schweiz mittlerweile selbst aus dem Effeff. Und jede dieser Fahrten auf den Seen unseres Nachbarlandes wird auch künftig ein Erlebnis sein!

Nur: Unsere Heimat ohne Raddampfer…?

Ich bin an diesem Sonntag mit meiner Frau nach Pirna gefahren. Unser Plan für diesen Tag steht fest: Dampferfahren und Wandern sind immer wieder eine wunderbare Kombination. Wir freuen uns zunächst auf den Dampfer „Leipzig“, der seit gestern wieder von Dresden direkt in die Sächsische Schweiz fährt. Mit an Bord sind Gäste, die eigentlich schon zwei Stunden früher mit dem Dampfer „Meissen“ mitfahren wollten. Wie wir von ihnen erfahren, war dieser allerdings schon ausverkauft, so dass sie umgebucht wurden. Bei solchen Informationen lacht das Herz des Dampferfreundes. Auch zahlreiche langjährige Dampfschiff-Fans treffen wir. Eine ruhige Schifffahrt wird das nicht. Die Nachrichten um die Zukunft der „ältesten und größten Raddampferflotte der Welt“ beschäftigen die Menschen. Viele von ihnen wollen mit mir sprechen. Ich vernehme große Sorgen und Angst, mitunter auch Wut, dass es so weit gekommen ist.

Insolvenz.

Natürlich lag es nicht nur an Corona und zwei Jahren extremen Niedrigwassers, dass das Unternehmen in die Zahlungsunfähigkeit geraten ist. Ich sehe viel und reflektiere gern. Nicht nur von Berufs wegen. Schuldzuweisungen helfen uns nur meines Erachtens nicht weiter.

Bin ich selbst Betroffener? Bin ich mitverantwortlich?

Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich der Sächsischen Dampfschiffahrt seit meiner Kindheit verbunden bin. Das „Märchen der Neuzeit“, wie ich meine Frau ausgerechnet auf meinem Lieblingsdampfer „Pillnitz“ kennenlernte, es hat weithin die Runde gemacht, dazu mein erstes Buch, welches ich der Flotte und der Region gewidmet habe, meine Mitarbeit in verschiedenen Fachverlagen und Vereinigungen bis hin zur Einbindung in meine berufliche Tätigkeit und der Organisation von Dampfschifffahrten, wie etwa einer exklusiven Zwei-Tages-Reise ins böhmische Litomerice im kommenden Jahr.

Und ich bin auch Mitgesellschafter der Kommanditgesellschaft. Vor Jahren habe ich etwas Geld zusammengespart, um mich hieran beteiligen zu können. Ich wollte Teil der Gesellschaft sein, mich im Rahmen meiner Möglichkeiten einbringen, um diese einzigartigen Dampfer zu erhalten, und natürlich habe ich mich auch gefreut, als es Gewinne zu verteilen gab. Das ist schon zehn Jahre und länger her. Egal. Mir blieb immer mein Herzblut, mir war als eher kleinerer Kommanditist auch keine Zusatzrente in Aussicht gestellt worden und übrigens bin ich auch kein Machtmensch. Aber: Ich bin ein Macher, ich will etwas bewegen, aus ganzem Herzen, gern mit Gleichgesinnten und um vielen Menschen eine Freude zu bereiten. Wer dies nachempfinden kann, weiß, wie sehr die Dampfer zum Lebensglück beitragen können.

Meine Frau und ich spüren es auch an diesem Tag wieder. Neben den Gesprächen mit Freunden und Weggefährten vernehmen wir immer wieder den sonoren Ton der Dampfpfeife. Kaum eine Stelle, an der der Schiffsführer nicht irgendeinen Bekannten grüßen mag und auch mir kommt es längst so vor, dass jeder Elbkilometer mir irgendeine Geschichte aus unzähligen Dampfschifffahrten erzählt. Einmal winken wir dem freundlichen älteren Herrn, der einst die Radkastenspiegel der Dresdener Dampfer bemalte. Später sind es die langjährigen Fahrscheinverkäufer in Stadt Wehlen, über deren Wiedersehen wir uns freuen.

Nachdem wir hier abgestiegen und mit bezaubernden Ausblicken in Richtung Bastei bis zum Kurort Rathen gewandert sind, freuen wir uns, vom Ufer aus unseren „Kennenlerndampfer“ – Sie wissen schon, die „Pillnitz“ – und die aus Königstein zurückkehrende „Leipzig“ zu beobachten. Immer wieder winken auch andere Menschen den Schiffen zu, gerade für die Kinder ist es jedes Mal ein Erlebnis. Das macht Hoffnung, dass es auch in Zukunft an Fahrgästen nicht mangeln wird.

Ob wir diesen Punkt erreichen können, hierzu werden in den nächsten Wochen die Weichen gestellt werden. Was mir persönlich am Herzen liegt, sind tragfähige Lösungen für eine langfristige Zukunft unserer geliebten Schiffe, die Bewahrung und der Betrieb von sächsischem Kulturgut und nicht zuletzt die Verantwortung für den Tourismus im oberen Elbtal. Dass die Sächsische Dampfschiffahrt – unter normalen Rahmenbedingungen – rentabel betrieben werden kann, hieran habe ich überhaupt keinen Zweifel. Denn wir fahren mit historischen Schätzen durch eine einmalig schöne Landschaft, in die Jahr für Jahr immer mehr Touristen strömen, und wir haben so viele Einheimische, die ihre Flotte lieben.

In den Gesprächen, die ich seit Wochen führe, vernehme ich deshalb auch immer wieder die Frage, was man tun könne, um die Dampfer zu retten. Zunächst einmal natürlich mitfahren. Und was es sonst an Ideen von mir und gleichgesinnten Menschen gibt, dazu wird es bald schon konkrete Aussagen geben.

An diesem Nachmittag gönne ich mir erst einmal den Gänsehautmoment, den ich immer und immer wieder genieße: Schon von Weitem sehe ich, mit meiner Frau am Anleger in Rathen stehend, den Schornstein des Dampfers, diesmal haben wir uns für die Rückfahrt nach Pirna das Schwesterschiff unserer geliebten „Pillnitz“, die „Meissen“, ausgesucht. Ein Ritual fehlt diesmal, das Pfeifen am Elbkilometer 21, mit dem das Schiff sich gewöhnlich bei der Rathener Gierseilfähre anmeldet. Aber als die Schaufelräder des Dampfers kurz vor der Station von „Langsam Voraus“ auf „Voll Zurück“ drehen, da ist er wieder, der Schauer über meinem Rücken und – wenn ich mich nicht täusche – auch eine Träne, die ich gerade verdrücke…

Denn dass ich diese Augenblicke mit unzähligen weiteren Menschen nicht mehr erleben soll, das kann, das will ich mir nicht vorstellen.

„Genieße jede Dampferfahrt, als ob es die letzte wäre. Denn Du weißt nie, wie oft Du dies noch erleben kannst.“

Diesen Satz hatte ich schon öfters von meinem Schweizer Dampferfreund gehört und ich wollte ihn lange Zeit nicht wahrhaben. Denn dass ausgerechnet die Sächsische Dampfschiffahrt einmal vor dem Aus stehen könnte…?

Aber mein Freund hatte eben schon so einige Erfahrungen mehr als ich gesammelt. Die Außerdienststellung des geliebten Raddampfers „Wilhelm Tell“ etwa, der jetzt in Luzern als Restaurantschiff dient. Verbunden aber auch mit der Gründung der Vereinigung der Dampferfreunde, die zum Beispiel den Dampfer „Schiller“ von Ort zu Ort über den Vierwaldstätter See entsandte, um bei der Bevölkerung Geld zu sammeln, damit die übrigen Dampfschiffe „überleben“. Auch was auf dem Genfer See an historischen Schätzen auf der Kippe stand, habe ich zuerst von ihm erfahren. Bis hin zu den beeindruckenden Aktivitäten von privaten Gönnern und Anrainerkantonen, die Schritt für Schritt eine mustergültige Renovation der stolzen „Belle-epoque“-Flotte sichergestellt haben.

Dank meiner Reisen kenne ich diese wunderschönen Raddampfer in der Schweiz mittlerweile selbst aus dem Effeff. Und jede dieser Fahrten auf den Seen unseres Nachbarlandes wird auch künftig ein Erlebnis sein!

Nur: Unsere Heimat ohne Raddampfer…?

Ich bin an diesem Sonntag mit meiner Frau nach Pirna gefahren. Unser Plan für diesen Tag steht fest: Dampferfahren und Wandern sind immer wieder eine wunderbare Kombination. Wir freuen uns zunächst auf den Dampfer „Leipzig“, der seit gestern wieder von Dresden direkt in die Sächsische Schweiz fährt. Mit an Bord sind Gäste, die eigentlich schon zwei Stunden früher mit dem Dampfer „Meissen“ mitfahren wollten. Wie wir von ihnen erfahren, war dieser allerdings schon ausverkauft, so dass sie umgebucht wurden. Bei solchen Informationen lacht das Herz des Dampferfreundes. Auch zahlreiche langjährige Dampfschiff-Fans treffen wir. Eine ruhige Schifffahrt wird das nicht. Die Nachrichten um die Zukunft der „ältesten und größten Raddampferflotte der Welt“ beschäftigen die Menschen. Viele von ihnen wollen mit mir sprechen. Ich vernehme große Sorgen und Angst, mitunter auch Wut, dass es so weit gekommen ist.

Insolvenz.

Natürlich lag es nicht nur an Corona und zwei Jahren extremen Niedrigwassers, dass das Unternehmen in die Zahlungsunfähigkeit geraten ist. Ich sehe viel und reflektiere gern. Nicht nur von Berufs wegen. Schuldzuweisungen helfen uns nur meines Erachtens nicht weiter.

Bin ich selbst Betroffener? Bin ich mitverantwortlich?

Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich der Sächsischen Dampfschiffahrt seit meiner Kindheit verbunden bin. Das „Märchen der Neuzeit“, wie ich meine Frau ausgerechnet auf meinem Lieblingsdampfer „Pillnitz“ kennenlernte, es hat weithin die Runde gemacht, dazu mein erstes Buch, welches ich der Flotte und der Region gewidmet habe, meine Mitarbeit in verschiedenen Fachverlagen und Vereinigungen bis hin zur Einbindung in meine berufliche Tätigkeit und der Organisation von Dampfschifffahrten, wie etwa einer exklusiven Zwei-Tages-Reise ins böhmische Litomerice im kommenden Jahr.

Und ich bin auch Mitgesellschafter der Kommanditgesellschaft. Vor Jahren habe ich etwas Geld zusammengespart, um mich hieran beteiligen zu können. Ich wollte Teil der Gesellschaft sein, mich im Rahmen meiner Möglichkeiten einbringen, um diese einzigartigen Dampfer zu erhalten, und natürlich habe ich mich auch gefreut, als es Gewinne zu verteilen gab. Das ist schon zehn Jahre und länger her. Egal. Mir blieb immer mein Herzblut, mir war als eher kleinerer Kommanditist auch keine Zusatzrente in Aussicht gestellt worden und übrigens bin ich auch kein Machtmensch. Aber: Ich bin ein Macher, ich will etwas bewegen, aus ganzem Herzen, gern mit Gleichgesinnten und um vielen Menschen eine Freude zu bereiten. Wer dies nachempfinden kann, weiß, wie sehr die Dampfer zum Lebensglück beitragen können.

Meine Frau und ich spüren es auch an diesem Tag wieder. Neben den Gesprächen mit Freunden und Weggefährten vernehmen wir immer wieder den sonoren Ton der Dampfpfeife. Kaum eine Stelle, an der der Schiffsführer nicht irgendeinen Bekannten grüßen mag und auch mir kommt es längst so vor, dass jeder Elbkilometer mir irgendeine Geschichte aus unzähligen Dampfschifffahrten erzählt. Einmal winken wir dem freundlichen älteren Herrn, der einst die Radkastenspiegel der Dresdener Dampfer bemalte. Später sind es die langjährigen Fahrscheinverkäufer in Stadt Wehlen, über deren Wiedersehen wir uns freuen.

Nachdem wir hier abgestiegen und mit bezaubernden Ausblicken in Richtung Bastei bis zum Kurort Rathen gewandert sind, freuen wir uns, vom Ufer aus unseren „Kennenlerndampfer“ – Sie wissen schon, die „Pillnitz“ – und die aus Königstein zurückkehrende „Leipzig“ zu beobachten. Immer wieder winken auch andere Menschen den Schiffen zu, gerade für die Kinder ist es jedes Mal ein Erlebnis. Das macht Hoffnung, dass es auch in Zukunft an Fahrgästen nicht mangeln wird.

Ob wir diesen Punkt erreichen können, hierzu werden in den nächsten Wochen die Weichen gestellt werden. Was mir persönlich am Herzen liegt, sind tragfähige Lösungen für eine langfristige Zukunft unserer geliebten Schiffe, die Bewahrung und der Betrieb von sächsischem Kulturgut und nicht zuletzt die Verantwortung für den Tourismus im oberen Elbtal. Dass die Sächsische Dampfschiffahrt – unter normalen Rahmenbedingungen – rentabel betrieben werden kann, hieran habe ich überhaupt keinen Zweifel. Denn wir fahren mit historischen Schätzen durch eine einmalig schöne Landschaft, in die Jahr für Jahr immer mehr Touristen strömen, und wir haben so viele Einheimische, die ihre Flotte lieben.

In den Gesprächen, die ich seit Wochen führe, vernehme ich deshalb auch immer wieder die Frage, was man tun könne, um die Dampfer zu retten. Zunächst einmal natürlich mitfahren. Und was es sonst an Ideen von mir und gleichgesinnten Menschen gibt, dazu wird es bald schon konkrete Aussagen geben.

An diesem Nachmittag gönne ich mir erst einmal den Gänsehautmoment, den ich immer und immer wieder genieße: Schon von Weitem sehe ich, mit meiner Frau am Anleger in Rathen stehend, den Schornstein des Dampfers, diesmal haben wir uns für die Rückfahrt nach Pirna das Schwesterschiff unserer geliebten „Pillnitz“, die „Meissen“, ausgesucht. Ein Ritual fehlt diesmal, das Pfeifen am Elbkilometer 21, mit dem das Schiff sich gewöhnlich bei der Rathener Gierseilfähre anmeldet. Aber als die Schaufelräder des Dampfers kurz vor der Station von „Langsam Voraus“ auf „Voll Zurück“ drehen, da ist er wieder, der Schauer über meinem Rücken und – wenn ich mich nicht täusche – auch eine Träne, die ich gerade verdrücke…

Denn dass ich diese Augenblicke mit unzähligen weiteren Menschen nicht mehr erleben soll, das kann, das will ich mir nicht vorstellen.

Text: M.Hillmann, Fotos: N.Teichert

 

"Genieße jede Dampferfahrt, als ob es die letzte wäre.

Denn Du weißt nie, wie oft Du die noch erleben kannst."

Diesen Satz hatte ich schon öfters von meinem Schweizer Dampferfreund gehört und ich wollte ihn lange Zeit nicht wahrhaben. Denn dass ausgerechnet die Sächsische Dampfschiffahrt einmal vor dem Aus stehen könnte…?

Aber mein Freund hatte eben schon so einige Erfahrungen mehr als ich gesammelt. Die Außerdienststellung des geliebten Raddampfers „Wilhelm Tell“ etwa, der jetzt in Luzern als Restaurantschiff dient. Verbunden aber auch mit der Gründung der Vereinigung der Dampferfreunde, die zum Beispiel den Dampfer „Schiller“ von Ort zu Ort über den Vierwaldstätter See entsandte, um bei der Bevölkerung Geld zu sammeln, damit die übrigen Dampfschiffe „überleben“. Auch was auf dem Genfer See an historischen Schätzen auf der Kippe stand, habe ich zuerst von ihm erfahren. Bis hin zu den beeindruckenden Aktivitäten von privaten Gönnern und Anrainerkantonen, die Schritt für Schritt eine mustergültige Renovation der stolzen „Belle-epoque“-Flotte sichergestellt haben.

Dank meiner Reisen kenne ich diese wunderschönen Raddampfer in der Schweiz mittlerweile selbst aus dem Effeff. Und jede dieser Fahrten auf den Seen unseres Nachbarlandes wird auch künftig ein Erlebnis sein!

Nur: Unsere Heimat ohne Raddampfer…?

Ich bin an diesem Sonntag mit meiner Frau nach Pirna gefahren. Unser Plan für diesen Tag steht fest: Dampferfahren und Wandern sind immer wieder eine wunderbare Kombination. Wir freuen uns zunächst auf den Dampfer „Leipzig“, der seit gestern wieder von Dresden direkt in die Sächsische Schweiz fährt. Mit an Bord sind Gäste, die eigentlich schon zwei Stunden früher mit dem Dampfer „Meissen“ mitfahren wollten. Wie wir von ihnen erfahren, war dieser allerdings schon ausverkauft, so dass sie umgebucht wurden. Bei solchen Informationen lacht das Herz des Dampferfreundes. Auch zahlreiche langjährige Dampfschiff-Fans treffen wir. Eine ruhige Schifffahrt wird das nicht. Die Nachrichten um die Zukunft der „ältesten und größten Raddampferflotte der Welt“ beschäftigen die Menschen. Viele von ihnen wollen mit mir sprechen. Ich vernehme große Sorgen und Angst, mitunter auch Wut, dass es so weit gekommen ist.

Insolvenz.

Natürlich lag es nicht nur an Corona und zwei Jahren extremen Niedrigwassers, dass das Unternehmen in die Zahlungsunfähigkeit geraten ist. Ich sehe viel und reflektiere gern. Nicht nur von Berufs wegen. Schuldzuweisungen helfen uns nur meines Erachtens nicht weiter.

Bin ich selbst Betroffener? Bin ich mitverantwortlich?

Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich der Sächsischen Dampfschiffahrt seit meiner Kindheit verbunden bin. Das „Märchen der Neuzeit“, wie ich meine Frau ausgerechnet auf meinem Lieblingsdampfer „Pillnitz“ kennenlernte, es hat weithin die Runde gemacht, dazu mein erstes Buch, welches ich der Flotte und der Region gewidmet habe, meine Mitarbeit in verschiedenen Fachverlagen und Vereinigungen bis hin zur Einbindung in meine berufliche Tätigkeit und der Organisation von Dampfschifffahrten, wie etwa einer exklusiven Zwei-Tages-Reise ins böhmische Litomerice im kommenden Jahr.

Und ich bin auch Mitgesellschafter der Kommanditgesellschaft. Vor Jahren habe ich etwas Geld zusammengespart, um mich hieran beteiligen zu können. Ich wollte Teil der Gesellschaft sein, mich im Rahmen meiner Möglichkeiten einbringen, um diese einzigartigen Dampfer zu erhalten, und natürlich habe ich mich auch gefreut, als es Gewinne zu verteilen gab. Das ist schon zehn Jahre und länger her. Egal. Mir blieb immer mein Herzblut, mir war als eher kleinerer Kommanditist auch keine Zusatzrente in Aussicht gestellt worden und übrigens bin ich auch kein Machtmensch. Aber: Ich bin ein Macher, ich will etwas bewegen, aus ganzem Herzen, gern mit Gleichgesinnten und um vielen Menschen eine Freude zu bereiten. Wer dies nachempfinden kann, weiß, wie sehr die Dampfer zum Lebensglück beitragen können.

Meine Frau und ich spüren es auch an diesem Tag wieder. Neben den Gesprächen mit Freunden und Weggefährten vernehmen wir immer wieder den sonoren Ton der Dampfpfeife. Kaum eine Stelle, an der der Schiffsführer nicht irgendeinen Bekannten grüßen mag und auch mir kommt es längst so vor, dass jeder Elbkilometer mir irgendeine Geschichte aus unzähligen Dampfschifffahrten erzählt. Einmal winken wir dem freundlichen älteren Herrn, der einst die Radkastenspiegel der Dresdener Dampfer bemalte. Später sind es die langjährigen Fahrscheinverkäufer in Stadt Wehlen, über deren Wiedersehen wir uns freuen.

Nachdem wir hier abgestiegen und mit bezaubernden Ausblicken in Richtung Bastei bis zum Kurort Rathen gewandert sind, freuen wir uns, vom Ufer aus unseren „Kennenlerndampfer“ – Sie wissen schon, die „Pillnitz“ – und die aus Königstein zurückkehrende „Leipzig“ zu beobachten. Immer wieder winken auch andere Menschen den Schiffen zu, gerade für die Kinder ist es jedes Mal ein Erlebnis. Das macht Hoffnung, dass es auch in Zukunft an Fahrgästen nicht mangeln wird.

Ob wir diesen Punkt erreichen können, hierzu werden in den nächsten Wochen die Weichen gestellt werden. Was mir persönlich am Herzen liegt, sind tragfähige Lösungen für eine langfristige Zukunft unserer geliebten Schiffe, die Bewahrung und der Betrieb von sächsischem Kulturgut und nicht zuletzt die Verantwortung für den Tourismus im oberen Elbtal. Dass die Sächsische Dampfschiffahrt – unter normalen Rahmenbedingungen – rentabel betrieben werden kann, hieran habe ich überhaupt keinen Zweifel. Denn wir fahren mit historischen Schätzen durch eine einmalig schöne Landschaft, in die Jahr für Jahr immer mehr Touristen strömen, und wir haben so viele Einheimische, die ihre Flotte lieben.

In den Gesprächen, die ich seit Wochen führe, vernehme ich deshalb auch immer wieder die Frage, was man tun könne, um die Dampfer zu retten. Zunächst einmal natürlich mitfahren. Und was es sonst an Ideen von mir und gleichgesinnten Menschen gibt, dazu wird es bald schon konkrete Aussagen geben.

An diesem Nachmittag gönne ich mir erst einmal den Gänsehautmoment, den ich immer und immer wieder genieße: Schon von Weitem sehe ich, mit meiner Frau am Anleger in Rathen stehend, den Schornstein des Dampfers, diesmal haben wir uns für die Rückfahrt nach Pirna das Schwesterschiff unserer geliebten „Pillnitz“, die „Meissen“, ausgesucht. Ein Ritual fehlt diesmal, das Pfeifen am Elbkilometer 21, mit dem das Schiff sich gewöhnlich bei der Rathener Gierseilfähre anmeldet. Aber als die Schaufelräder des Dampfers kurz vor der Station von „Langsam Voraus“ auf „Voll Zurück“ drehen, da ist er wieder, der Schauer über meinem Rücken und – wenn ich mich nicht täusche – auch eine Träne, die ich gerade verdrücke…

Denn dass ich diese Augenblicke mit unzähligen weiteren Menschen nicht mehr erleben soll, das kann, das will ich mir nicht vorstellen.

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